Die Dünen von Maspalomas sind das Bild von Gran Canaria: über 400 Hektar vom Wind bewegter Sand zwischen Playa del Inglés und dem Leuchtturm von Maspalomas. Sie sind ein besonderes Naturschutzgebiet und haben, auch wenn sie wie eine freie Wüste wirken, klare Regeln. Dieser Guide erklärt, wie du sie ohne Bußgeld und Hitzschlag genießt.
Was sie sind und warum sie besonders sind
Die Dünen entstanden aus Meeressand, den der Wind herträgt und anhäuft, und sie wandern jedes Jahr weiter. Daneben liegen ein Palmenhain und La Charca de Maspalomas, eine Brackwasserlagune, an der Zugvögel rasten. Im Westen steht der Leuchtturm von Maspalomas (Ende 19. Jahrhundert), eines der Wahrzeichen der Insel, umgeben von der Promenade von Meloneras.
Anfahrt und Zugänge
- Aussichtspunkt der Dünen (Playa del Inglés): das beste Panorama und das Informationszentrum. Ideal für ein erstes Foto.
- Playa del Inglés: direkter Zugang zum Sand von der Promenade.
- Strand von Maspalomas und Leuchtturm: Zugang von der Westseite, an La Charca.
Busse aus Las Palmas und dem übrigen Süden halten in Playa del Inglés und am Faro. Mit dem Auto parkst du an den Einkaufszentren oder beim Leuchtturm.
Wege und Regeln
Du darfst nur auf den markierten Wegen und am Ufer gehen. Verboten ist es, sie zu verlassen, Windschutzmauern aus Sand zu bauen, Tiere zu stören oder Müll zu hinterlassen. Ein Teil des Strandes ist FKK-Bereich: Lass dich nicht überraschen.
⚠️ Achtung: In den Dünen gibt es weder Schatten noch Wasser. Nimm mindestens einen Liter pro Person mit, dazu Kappe, Sonnenschutz und Schuhe, die du am Ufer ausziehen kannst. Der Sand wird im Sommer extrem heiß.
Der Kamelritt
Auf der Seite von Oasis gibt es eine Station mit Kamelen, die rund 30-minütige Ritte durch das Dünengebiet machen, mit saharauischen Begleitern und Zweisitzer-Sätteln. Kurz, aber mit Kindern sehr bequem und die einfachste Art, in die Landschaft einzutauchen, ohne durch den Sand zu stapfen.
Wann man hingeht
Bei Sonnenaufgang hast du die Dünen fast für dich, mit vom Wind gezeichneten Mustern im Sand; bei Sonnenuntergang das schönste Licht und Vögel an La Charca. Meide im Sommer die Mittagszeit. Bei starkem Wind sticht der Sand: dann lieber an einem anderen Tag.
Gut zu kombinieren mit
- Meloneras und dem Leuchtturm: Promenade mit Restaurants zum Abendessen nach Sonnenuntergang.
- Puerto de Mogán: 30 Minuten mit dem Auto.
- Den Gipfeln: Die Schlucht von Fataga beginnt direkt hinter Maspalomas. Mehr Ideen in was man auf Gran Canaria sehen sollte.
In einem Satz
Geh früh oder spät, bleib auf den Wegen, nimm Wasser mit und genieße eine der ungewöhnlichsten Landschaften Europas.



