Luftaufnahme der Gran Vía in Madrid mit Verkehr und Gebäuden
Region Madrid

Madrid

Spaniens Hauptstadt und Zentrum der europäischen klassischen Kunst. Unverzichtbar, um das Land zu verstehen.

Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und die bevölkerungsreichste Stadt des Landes: rund 3,3 Millionen Einwohner im Stadtgebiet und mehr als 6,7 Millionen im Großraum. Sie ist Sitz der Regierung und der Cortes Generales sowie das wichtigste Finanz-, Kultur- und Verwaltungszentrum des Landes.

Sie liegt im Herzen der Meseta Central auf 657 Metern Höhe — die höchstgelegene Hauptstadt der Europäischen Union — und wurde 1561 zum Sitz des Hofes gewählt, als Philipp II. sie zum neuen Zentrum seines Imperiums machte. Aus dieser Entscheidung entstand die Stadt, die heute das Kunstdreieck (Prado, Reina Sofía und Thyssen), den Königspalast, die Puerta del Sol mit ihrem Nullkilometer, die Plaza Mayor, den Retiro-Park und die Gran Vía vereint. Sie ist zudem die perfekte Basis für Tagesausflüge nach Toledo, Segovia oder ins Kloster El Escorial — drei Weltkulturerbestätten in weniger als einer Stunde Entfernung.

Aber Madrid ist nicht die touristischste Stadt Spaniens, und genau das macht sie besonders. Sie lebt nicht vom Tourismus, sondern von den Madrilenen selbst. Sie bietet das beste Museum der Welt, ein Nachtleben ohne Ende, eine Küche, die vom Cocido madrileño in einer hundertjährigen Taverne bis zu den kreativen Tapas von Ponzano reicht, und Viertel, in denen sich das Leben auf der Straße abspielt — Malasaña, La Latina, Chueca, Chamberí.

Drei Tage sind der ideale Zeitraum. Die beste Reisezeit ist April bis Juni oder September bis Oktober: Meide Juli und August, wenn Madrid an die 40 °C heranreicht und die Madrilenen an die Küste fahren.